J2SE 5 auf Mac OS X

XCodeAch, ich liebe es. Diese ganzen zig Bezeichungen die sich alle irgenwie aehnlich anhoeren, besonders fuer Leute deren Muttersprache nicht grade Englisch ist. Die Ganzen einzelnen Versionen eben dieser Programme. Und daraus folgende Inkompatibilitaeten, bzw erhoehter Speicherplatzbedarf durch mehrere Versionen aufgrund irgendwelcher anderer Scheissprogramme die sonst ihren Dienst Versagen.
Wie auch immer, fuer Programmierung muessen wir, wer haette es gedacht, auch Sachen programmieren. Das coole dabei ist dass dabei anscheinend sehr zukunftsorientiert vorgegangen wird, so werden Dinge benutzt die nur mit der neusten Version (sprich 5.0 bzw 1.5) laufen. Da Mac OS X default nur 1.4.2 installiert hat aber 1.5 als Download problemlos angeboten wird hab ich nicht lange gefackelt und das auch gemacht. JavaUnd was sollte ich sagen: tut nicht! Weder mit XCode, der Entwicklungsumgebung unter Mac OS X die ich immer cooler finde je mehr ich mich mit ihr vertraut mache, noch per einfachem Kommandozeilenaufruf (javac -target 1.5 spuckte was von wegen “baeh, sowas kenn ich nicht”) aus. Bis ich dann mal auf dieses sehr coole Blog (http://cordney.com/2005/09/24/java-5-setup-on-os-x/) gestossen bin wo das ganze Vernuenftig erklaert wurde. Und das hat mich den ganzen Abend mit hin und her gekostet (erst dachte ich ja dank der relativ versteckten Fehlermeldungen das ganze liesse sich auf einen Fehler im Code zurueck fuehren). Ich glaub man muss mir auch noch mal in einer ruhigen Minute/Stunde versuchen zu erklaeren warum man das macht. Was ich bisher so von Java gesehen hab haut mich alles andere als aus den Socken. Ja wow, es laeuft ueberall, aber es laeuft auch ueberall gleich scheisse. Stichwort Eclipse. Ganz grosse Diashow. Und waehrend die Jungs auf ihrer Java-Insel noch warten… usw.
Ansonsten komm ich langsam wieder rein hab ich das Gefuehl. Hab heute spasseshalber mein Tastaturlayout mal auf US Extended umgestellt, weil es zum staendingen tippen von Dingen wie []<>/\=- doch um einiges besser ist, Umlaute hab ich auch vorher nicht getippt. Bisher gehts ganz ok, man guckt auch definitiv nicht mehr auf die Tasten :P.

6 Responses to “J2SE 5 auf Mac OS X”

  1. Naja… Plattformunabhängigkeit ist ja nicht der einzige Vorteil. Und es gibt noch viele andere Entwicklungsumgebungen als Eclipse (wobei ich Eclipse favorisiere!). Die SUN-eigene Umgebung kann man übrigens momentan umsonst runterladen…
    Aber nochmal zum Vorteil von Java: Die verschiedenen Versionen (J2EE,J2SE,J2ME) erlauben es in sämtlichen vorstellbaren Feldern mit derselben Sprache zu arbeiten, man ist in allen Belangen ungebunden, es gibt fertige Erweiterungen für 2D,3D,Sound,Speech,Quicktime,Speech Synthesizer und das sind nur die, mit denen ich mal was gemacht hab. Java Server Pages und Servlets sind wesentlich schneller als PHP, CGI’s und reichen fast an statische Seiten ran und durch die gemeinsamen Grundlagen sind alle Techniken miteinander benutzbar. Das alles liefert sonst niemand. Wenn überhaupt .NET, aber wer will schon seine Seele verkaufen an eine einzige Plattform – also keine Alternative.
    Bin mal gespannt ob hier ne kleine Diskussion entsteht…

    Gruß Matthias

  2. ich denke (oder hoffe) es gibt einen guten grund fuer den ganzen hype um java. allerdings macht sich das meiner nach auch an den anwendungsgebieten fest. und dass java _die_ sprache sein sollen, die nicht nur fuer applets, sondern auch richtig grosse programme, handy applikation, und vielleicht sogar pc spiele gut sein soll widerspricht allem was man bisher gesehen hat. sicherlich, unter mac os x (ich rede davon weil das momentan nun mal die plattform ist auf der ich 24/7 arbeite) kann man cocoa programme auch mit java backend schreiben. oder direkt oberflaechen mit java swing machen. aber das macht kein arsch wenn es objective-c gibt. fuer den einstieg in die programmiererfahrung ist java sicherlich eine gute, aus offensichtlichen gruenden, aber mir schauderst davor mir riesen datenmengen runterzuladen und ebensoviel an ram verbraucht zu sehen damit mein hello world programm laeuft.

  3. Im Anwendungsgebiet liegt dann sicherlich auch das Hauptproblem. Java bietet unglaublich viele Möglichkeiten, aber in der Uni nutzt man es um Sortieralgos oder Suchalgos umzusetzen. Man schiesst hier mit Kanonen auf Spatzen, eine einfach Skriptsprache hätte das Problem auch lösen können. Viel zu selten / oder auch nie / werden mal die Merkmale und Möglichkeiten von Java genutzt, die es von anderen Sprachen deutlich abhebt. Überhaupt kommen Alternativen (zumindest hier in der Uni) deutlich zu kurz.
    Und der Ressourcenaufwand für Java ist schon eher unschön… muss das so sein?

  4. Damit “Hello World” läuft brauchst du keine riesen Datenmengen.. (Nur um es selbst zu compilen; Unterschied JRE und Java SDK)

  5. Also eine JRE ist inzwischen auf jedem Handy drauf, sämtliche (mobile) Spiele sind in Java geschrieben, im Serverumfeld triffst du auf ne Menge Java. Das ist nicht fern jeder Realität! BTW: ein Kumpel von mir (Mac-Freak) hat für ein Projekt statt Java Objective-C benutzt und ist daran verzweifelt, inzwischen schreibt er nur noch Java. Ich persönlich kann es mir derzeit auch nicht vorstellen in etwas anderem zu arbeiten – das ganze ist inzwischen sehr ausgereift, stabil, portabel.

  6. Wenn Du schon Deine Tastatur umstellst, dann versuch doch mal das Dvorak Layout!

Leave a Reply